| Produkteigenschaft | Wert |
|---|---|
| GTIN: | 8721225938009 |
| HAN: | HB100W -230V-UFO-PHR |
| Kategorie: | LED Hallenstrahler + Hallenbeleuchtung |
| Lichtfarbe: | 6000 Kelvin, 4000 Kelvin, 5000 Kelvin |
| Dimmbar: | Ja (1-10 Volt) |
| Energie-Effizienzklasse: | A |
| Abstrahlwinkel: | 90° Grad |
| Farbwiedergabe (CRI): | RA >80 |
| Leistung: | 150 Watt |
| IP Schutzart: | IP 65 |
| Einsatzgebiet: | Gewerblicher / Professioneller Einsatz, Gewerbe - Industrie- Parkhaus - Atelier - Druckerei |
| Stromverbr.1000 Stunden: | 150 kWh |
| LED-Treiber: | Philips |
| Herstellergarantie: | 5 Jahre Herstellergarantie |
| Schutzklasse: | Schutzklasse I |
| Einsatztemperatur: | -10°C bis 40°C |
| Lichtausbeute lm/W: | 200 Lm / Watt |
| Schlagfestigkeit (IK): | IK 09 |
| Lichtstrom: | 30.0000 Lumen |
LED Hallenstrahler 150 W: 200 lm/W, 30.000 Lumen, Philips-Netzteil
Ein UFO-Hallenstrahler für Lager, Werkstatt, Produktion und Logistik, der drei Dinge anders macht als die übliche Ware: 200 Lumen pro Watt statt der verbreiteten 120 bis 150, ein Abstrahlwinkel von 90 statt 120 Grad, der weniger Licht in flache Blickrichtungen schickt, und drei Leistungsstufen, die Sie am Gehäuse einstellen: 90, 120 oder 150 Watt.
200 lm/W sind kein Nebensatz, sondern der Grund für den Artikel
Im Feld der 150-Watt-Hallenstrahler liegen die üblichen Werte zwischen 120 und 150 Lumen pro Watt. Diese Leuchte kommt auf 200 lm/W, in allen drei Lichtfarben.
Der Unterschied wirkt klein, solange man nur auf die Wattzahl schaut. Er wird deutlich, sobald man dieselbe Lichtmenge zugrunde legt und die Stromrechnung danebenlegt.
Was das in Ihrer Halle bedeutet, rechnet der Stromspar-Rechner weiter unten aus. Dort können Sie Ihre Altanlage, Ihre Betriebszeit und Ihren Strompreis eintragen.
Ein Rechenbeispiel: Halle mit 20 Leuchten
Angenommen, Sie brauchen 20 Lichtpunkte mit je 30.000 Lumen. Das Licht brennt 10 Stunden am Tag, 5 Tage die Woche, 50 Wochen im Jahr. Alle drei Leuchten leisten optisch dasselbe, sie holen es nur unterschiedlich effizient aus dem Netz.
| Leuchte | Leistung | Strom pro Jahr | Mehrkosten pro Jahr | in 5 Jahren |
|---|---|---|---|---|
| Dieser Strahler, 200 lm/W | 150 W | 7.500 kWh | – | – |
| Gutes Marktniveau, 150 lm/W | 200 W | 10.000 kWh | + 430 € | + 2.150 € |
| Einstiegsware, 120 lm/W | 250 W | 12.500 kWh | + 860 € | + 4.300 € |
Gerechnet mit 2.500 Betriebsstunden im Jahr und 17,2 ct/kWh netto, dem Durchschnittspreis für kleine und mittlere Industriebetriebe nach der BDEW-Strompreisanalyse 2026. Zahlen Sie mehr für Strom, fällt der Abstand entsprechend größer aus. Ohne Strompreissteigerung gerechnet.
Energieeffizienzklasse A
Die Leuchte trägt Klasse A nach der EU-Verordnung 2019/2015 bei einem Verbrauch von 150 kWh je 1.000 Betriebsstunden. Auf der seit September 2021 geltenden Skala ist A die oberste von sieben Klassen, und sie beginnt erst bei einer Gesamt-Netzspannungslichtausbeute von 210 lm/W. Leuchten mit den marktüblichen 120 bis 150 Lumen pro Watt liegen je nach Wert zwei bis vier Klassen darunter.
Die Klasse und die 200 lm/W sind dieselbe Angabe in zwei Sprachen. Die Verordnung berechnet die Effizienzklasse aus der Lichtausbeute.
Jede Lichtfarbe hat ein eigenes Label mit eigener Registrierung in der EPREL-Datenbank. Klasse und Verbrauch sind bei allen drei gleich.
Eine Nummer kleiner oder eine größer?
Die 150 W steht in der Mitte der Baureihe. Nach unten gibt es dieselbe Leuchte als 100 W für niedrigere Decken und Nebenräume, nach oben als 200 W für hohe Hallen. Montage und Anschluss sind bei allen drei gleich, nur Gewicht und Durchmesser wachsen mit der Leistung.
| Leuchte | Lichtstrom | Leistungsstufen | Ø | Für |
|---|---|---|---|---|
| 100 W | 20.000 lm | 70 / 100 W | 255 mm | Niedrige Hallen |
| 150 W | 30.000 lm | 90 / 120 / 150 W | 300 mm | 5 bis 7 m |
| 200 W | 40.000 lm | 120 / 160 / 200 W | 340 mm | ab 8 m |
Liegt Ihre Decke über 8 Metern, kommen Sie mit dem UFO Hallenstrahler LED 200 W auf weniger Lichtpunkte bei gleicher Beleuchtungsstärke. Für Nebenräume und niedrige Bereiche genügt oft der LED Hallenstrahler 100 W.
Unsicher zwischen zwei Größen?
Wenn die 150 W knapp wird oder umgekehrt mehr Licht liefert als nötig, prüfen wir das vorab. Ein Grundriss mit Maßen und die Deckenhöhe reichen aus, um Leuchtenzahl und Raster zu bestimmen.
- Persönliche Beratung, gut erreichbar
- Seit 2014 Erfahrung mit Hallen für Produktion, Lager, Sport und Events
Technische Daten
| Leistung | 150 W, am Gehäuse auf 120 oder 90 W umschaltbar |
|---|---|
| Lichtstrom | 30.000 lm ±10 % |
| Lichtausbeute | 200 lm/W |
| Energieeffizienzklasse | A nach Verordnung (EU) 2019/2015, 150 kWh/1.000 h |
| Lichtfarbe | 4000, 5000 oder 6000 K |
| Farbwiedergabe | Ra 80 |
| Abstrahlwinkel | 90°, auf Anfrage 60° oder 120° |
| Netzteil | Philips Xitanium |
| Eingangsspannung | AC 200–240 V, 50/60 Hz |
| Dimmung | 0–10 V |
| Lebensdauer | 50.000 h |
| Garantie | 5 Jahre |
| Schutzart | IP65 |
| Stoßfestigkeit | IK09 (10 Joule) |
| Umgebungstemperatur | -20 bis +50 °C |
| Gehäuse | Aluminium, Lichtaustritt aus Polycarbonat |
| Abmessungen | Ø 300 mm × 110 mm |
| Gewicht | 1,88 kg |
Was die Umrüstung in Ihrer Halle spart
Tragen Sie ein, was heute in Ihrer Halle hängt, wie lange das Licht brennt und was Sie für Strom zahlen. Der Rechner zeigt Ihnen Verbrauch, Ersparnis, CO2 und die Amortisation über acht Jahre. Die Leistung dieser Leuchte und den Preis inklusive Staffel übernimmt er von dieser Seite.
Das Ergebnis ist eine Schätzung auf Basis Ihrer Eingaben und ersetzt keine Lichtplanung. Wie viele Leuchten Sie brauchen, hängt zusätzlich von Deckenhöhe, Hallenbreite, Regalanordnung und der geforderten Beleuchtungsstärke ab.
90, 120 oder 150 Watt, eingestellt am Gehäuse
Auf der Rückseite sitzt ein Schiebeschalter mit drei Stellungen. LOW ergibt 90 Watt, MID ergibt 120 Watt, HIGH ergibt 150 Watt. Eingestellt wird am Gehäuse, ohne Dimmer, ohne Steuerleitung und ohne Eingriff in die Installation.
Bei diesem Modell sind alle drei Stufen nutzbar. Zwischen der kleinsten und der größten liegen 60 Watt und damit rund 12.000 Lumen. Das reicht, um mit einem einzigen Artikel verschiedene Zonen einer Halle abzubilden: Verkehrswege auf 90 Watt, Lagerflächen auf 120 Watt, Montage und Kommissionierung auf 150 Watt.
Der Vorteil zeigt sich auch nach der Montage. Wird eine Halle später anders genutzt, stellen Sie die Leuchten um, statt sie zu tauschen. Sie bestellen einen Artikel und legen die Leistung erst am Montagetag fest.
Reichen Ihnen auch 90 Watt noch nicht als kleinste Stufe? Denselben Strahler gibt es als LED Hallenstrahler 100 W mit 20.000 Lumen, dort sind 70 und 100 Watt einstellbar. Er misst 255 statt 300 mm und passt zu niedrigeren Decken und kleineren Flächen.
90° statt 120°: weniger Blendung aus flachen Blickwinkeln
Die meisten UFO-Hallenstrahler strahlen mit 120 Grad ab, diese Leuchte serienmäßig mit 90. Bei 120 Grad geht ein erheblicher Teil des Lichts flach zur Seite, und genau unter diesem Winkel blendet eine helle Lichtquelle am stärksten. Wer durch die Halle läuft oder auf einem Stapler sitzt, hat die Leuchten dann immer wieder im Blickfeld. Bei 90 Grad landet das Licht auf der Arbeits- und Verkehrsfläche statt im Auge, und was nicht seitlich verloren geht, steht als Nutzlicht zur Verfügung.
Den Lichtkegel können Sie grob abschätzen: Bei 90 Grad entspricht sein Durchmesser ungefähr der doppelten Montagehöhe über der beleuchteten Fläche, bei 8 Metern also rund 16 Meter, mit zum Rand hin abfallender Beleuchtungsstärke. Als Leuchtenabstand hat sich das 1- bis 1,5-Fache der Montagehöhe eingebürgert. Auf Anfrage liefern wir 60 Grad für hohe Hallen und schmale Regalgassen oder 120 Grad für niedrige Decken ab etwa 4 Metern.
Der Abstrahlwinkel allein macht eine Halle nicht blendfrei. Montagehöhe, Leuchtenposition, Raumgeometrie, Reflexionen und die Blickrichtung der Mitarbeiter wirken genauso mit. Einen UGR-Wert weisen wir für diese Leuchte nicht aus. Wenn die Blendungsbegrenzung bei Ihnen vorgegeben ist, etwa an Bildschirmarbeitsplätzen in der Halle, sprechen wir das vorher durch.
Philips Xitanium als Netzteil
Verbaut ist ein Philips Xitanium. Das Netzteil ist nach IP65 vergossen und sitzt in einem eigenen Gehäuse auf der Rückseite, damit es sich verschrauben und im Servicefall tauschen lässt.
Das Netzteil ist bei einem LED-Hallenstrahler das Bauteil, das am ehesten ausfällt. Die LEDs selbst halten meist deutlich länger. Deshalb steht hier, welches Netzteil verbaut ist, statt nur „hochwertiger Markentreiber“.
Aufbau und Verarbeitung
Das Gehäuse besteht aus Aluminium, die Lichtaustrittsfläche aus Polycarbonat. Die Leuchte ist nach IP65 gegen Staub und Strahlwasser geschützt und nach IK09 gegen Stoß, das entspricht einer Schlagenergie von 10 Joule. Sie arbeitet zwischen -20 und +50 °C Umgebungstemperatur.
Der Anschluss erfolgt über ein vorkonfektioniertes Kabel in Braun, Blau und Grün-Gelb. Die Steuerleitung für die Dimmung liegt separat in Rosa und Violett. Die Leuchte gehört zur Schutzklasse I und muss geerdet werden.
Dimmen mit 0–10 V
Die Leuchte ist ab Werk über 0–10 V dimmbar. Das verbaute Philips-Netzteil ist ein 1–10-V-Typ. Praktisch heißt das: Sie regeln stufenlos bis auf etwa 10 Prozent herunter, ausgeschaltet wird über die Netzspannung, nicht über das Steuersignal.
In der Praxis ist die Kombination aus Präsenzmelder und Absenkung interessant: Nicht genutzte Hallenbereiche laufen auf etwa 20 Prozent und gehen bei Bewegung auf volle Leistung. Das spart zusätzlich zur reinen LED-Umrüstung, ohne dass jemand einen Schalter bedienen muss.
Sie brauchen DALI? Dann ist es eine andere Leuchte
Eine DALI-Ausführung gibt es, und sie ist nicht einfach dieser Artikel mit anderer Schnittstelle. Es ist ein anderes Produkt mit anderem Innenleben.
- Netzteil von SOSEN statt des Philips Xitanium
- 150 statt 200 Lumen pro Watt, bei 150 Watt also rund 22.500 statt 30.000 Lumen
- nur in 4000 Kelvin lieferbar
Wenn DALI in Ihrer Gebäudesteuerung gesetzt ist, liefern wir das selbstverständlich. Prüfen Sie vorher, ob 0–10 V nicht ausreicht: Für reines Dimmen nach Tageslicht oder Präsenz tut es diese Leuchte, und sie liefert dabei ein Viertel mehr Licht bei gleicher Leistungsaufnahme. Sprechen Sie uns an, dann rechnen wir beide Varianten für Ihr Projekt gegeneinander.
Lichtfarben
Wir liefern die Leuchte in 4000, 5000 und 6000 Kelvin, jeweils mit 30.000 Lumen und 200 lm/W.
- 4000 K Neutralweiß ist die übliche Wahl für Lager, Werkstatt, Produktion und Logistik.
- 5000 K liegt dazwischen, nah am Tageslicht. Dazu gleich mehr.
- 6000 K erzeugt ein deutlich kühleres Lichtbild für technisch geprägte Bereiche.
5000 K: seltener im Angebot, oft die bessere Wahl
Im Handel dominieren 4000 und 6000 Kelvin. 5000 K liegt dazwischen und lohnt sich in zwei Fällen. Der erste sind Hallen mit Tageslicht: Sobald Lichtkuppeln, Fensterbänder oder ein offenes Tor mitspielen, treffen zwei Lichtfarben aufeinander. Tageslicht liegt meist zwischen 5.000 und 7.000 Kelvin und wirkt neben 4000-K-Leuchten auffällig blau, die Kunstlichtzonen dagegen gelblich. Mit 5000 K fällt dieser Bruch deutlich geringer aus.
Der zweite Fall sind feine Sehaufgaben. Kanten, Kratzer und Grate zeichnen sich unter kühlerem Licht in der Regel schärfer ab. Für Sichtprüfung, Endkontrolle und Montage kleiner Teile ist 5000 K deshalb oft die bessere Wahl als 4000 K, ohne dass das Lichtbild so hart wird wie bei 6000 K.
Eine Einschränkung, die ehrlicherweise dazugehört: Für die Beurteilung von Farben zählt nicht die Lichtfarbe, sondern die Farbwiedergabe. Diese Leuchte erreicht Ra 80. Das reicht für Lager, Werkstatt und Montage. Für Farbabmusterung, Lackkontrolle oder Druckabnahme brauchen Sie Ra 90 oder höher, und dafür ist dieser Strahler nicht gedacht, auch nicht in 5000 K.
In Pausenräumen, Meisterbüros und Verkaufsflächen wirkt 5000 K dagegen kühl. Dort ist 4000 K die bessere Wahl, in Verkaufsflächen oft noch wärmer.
3000 K Warmweiß: ja, aber als anderes Modell
Warmweiß führen wir in der 150-lm/W-Ausführung derselben Serie, ebenfalls mit Philips-Netzteil, ebenfalls 0–10 V dimmbar und im selben Gehäuse. Es ist aber nicht dieser Artikel, und der Unterschied ist erheblich:
- 21.000 statt 30.000 Lumen bei 150 Watt
- 140 statt 200 Lumen pro Watt
- Energieeffizienzklasse D statt A
- 120 Grad Abstrahlwinkel serienmäßig statt 90 Grad
Gleich bleiben Gehäuse, Abmessungen, IP65, Ra 80 und die Lebensdauer von 50.000 Stunden.
Warmweiß ist in einer Halle die Ausnahme, hat aber seine Fälle. Eventgastronomie und Veranstaltungsflächen gehören dazu: umgebaute Industriehallen, Markthallen, Locations für Feiern und Messen. Dort soll das Licht warm und einladend wirken, nicht nach Lager aussehen, und die Deckenhöhe verlangt trotzdem einen Hallenstrahler. Dasselbe gilt für Verkaufs- und Ausstellungsflächen, Hofläden und Gastronomie in alter Bausubstanz.
Für Lager, Werkstatt und Produktion ist 4000 K die Regel, und dort holen Sie mit diesem Artikel die deutlich bessere Effizienz. Sprechen Sie uns an, wenn Sie 3000 K brauchen.
Einsatzbereiche
- Lagerhallen mit Regallager, Verkehrswegen und allgemeinen Lagerflächen
- Werkstätten, Arbeitsbereiche und Montageplätze
- Fertigungs- und Montagebereiche in der Produktion
- Logistik, Versand und Kommissionierung
- Verkaufs- und Ausstellungsflächen mit hohen Decken
- Landwirtschaftliche Hallen und Maschinenhallen
Für Sport- und Turnhallen ist die Leuchte nur nach Prüfung geeignet. Ballwurfsicherheit nach DIN 18032-3 ist für diesen Artikel nicht nachgewiesen, und die Blendungsbegrenzung braucht dort eine eigene Planung.
Wenn Sie eine ganze Halle neu planen und nicht nur einzelne Hallenleuchten tauschen, führt unser Ratgeber zur LED-Hallenbeleuchtung durch Bauformen, Beleuchtungsstärken nach Tätigkeit, Blendung und die häufigsten Planungsfehler.
Zubehör
Reflektorhaube aus Polycarbonat
Die Reflektorhaube wird unter dem Gehäuse befestigt und umschließt die gesamte Lichtaustrittsfläche. Sie besteht aus klarem, fein geriffeltem Polycarbonat. Die Riffelung streut das Licht, statt es einfach durchzulassen: Statt einer punktförmig hellen Linse sieht man eine gleichmäßig leuchtende Fläche.
Das hat zwei Wirkungen. Die Leuchtdichte verteilt sich auf eine größere Fläche, dadurch wirkt der Strahler im Blickfeld deutlich weniger grell. Und die Haube führt das Licht weiter nach unten zusammen, was die seitliche Abgabe zusätzlich zum ohnehin engen 90-Grad-Winkel begrenzt.
Sinnvoll überall dort, wo die Leuchten aus verschiedenen Blickrichtungen im Sichtfeld liegen: bei niedrigeren Decken, in Bereichen mit Bildschirmarbeit oder wenn die Halle auch von Kunden betreten wird. Der Preis dafür ist Licht. Jede Streuung kostet Lichtstrom auf der Nutzfläche, planen Sie mit Haube also etwas mehr Leuchten ein.
Montagebügel
Nicht jede Halle hat einen Punkt, an dem sich eine Leuchte an der Ringöse aufhängen lässt. Der Montagebügel aus Stahl wird seitlich an zwei Laschen des Gehäuses verschraubt und ersetzt die Aufhängung an Haken oder Kette.
Über die Langlöcher im oberen Steg schrauben Sie die Leuchte an Wand, Träger, Binder oder unter ein Vordach. Weil der Bügel an den seitlichen Laschen schwenkt, lässt sich die Leuchte zusätzlich im Winkel ausrichten, etwa um eine Wandfläche oder ein Regal gezielt anzuleuchten.
Den Montagebügel führen wir als eigenen Artikel, 8,99 € netto in der Variante für 150 W. Sie schrauben ihn selbst an, auch nachträglich.
Häufige Fragen
Wie viel Watt sind 30.000 Lumen?
Das hängt davon ab, wie effizient die Leuchte ist. Diese hier braucht dafür 150 Watt, weil sie 200 Lumen pro Watt erreicht. Eine Leuchte mit 150 lm/W braucht 200 Watt, eine mit 120 lm/W 250 Watt, eine mit 100 lm/W genau 300 Watt. Die Rechnung ist Lumen geteilt durch Lumen pro Watt.
Wie viel Lumen brauche ich pro Quadratmeter Halle?
Die DIN EN 12464-1 gibt keine Lumen vor, sondern Beleuchtungsstärke in Lux auf der Nutzfläche. Übliche Werte sind 200 lx für Lagerbereiche mit ständig anwesendem Personal, 300 lx für Kommissionierung und Grobmontage und 500 lx für Feinmontage und Qualitätssicherung.
Als grobe Vorabschätzung rechnen Planer mit 150 bis 200 Lumen je Quadratmeter für Lagerhallen und 300 bis 500 für Industriehallen. Das ist eine Faustformel, kein Ersatz für eine Berechnung: Deckenhöhe, Reflexionsgrade der Wände, Verschmutzung und die Anordnung der Regale verändern das Ergebnis erheblich. Eine Tabelle mit Richtwerten nach Tätigkeit, von der Lagerfläche bis zur Qualitätskontrolle, steht in unserem Ratgeber.
Wie viele Hallenstrahler brauche ich?
Die einfache Überschlagsrechnung geht so: Hallenfläche in Quadratmetern mal gewünschte Lux, geteilt durch den Lichtstrom einer Leuchte, dann großzügig aufgerundet. Für 1.000 m² bei 200 lx und 30.000 Lumen je Leuchte kommen so rechnerisch sieben Leuchten heraus, praktisch eher neun bis elf, weil Wirkungsgrad, Verschmutzung und Alterung berücksichtigt werden müssen.
Die Leuchten sollten dabei möglichst gleichmäßig im Raster hängen, mit einem Abstand vom 1- bis 1,5-Fachen der Montagehöhe. Kommen Sie damit auf sehr wenige Lichtpunkte, ist oft ein engeres Raster mit dem 100-W-Modell die bessere Lösung, weil das Licht gleichmäßiger ankommt. Schicken Sie uns einen Grundriss mit Maßen, Deckenhöhe und Nutzung, dann sagen wir Ihnen Anzahl und Anordnung.
Kann der Strahler eine HQI- oder HQL-Leuchte ersetzen?
In vielen Fällen ja. Ein HQI- oder HQL-Strahler mit 400 Watt Lampenleistung zieht mit Vorschaltgerät rund 450 Watt und liefert neu etwa 22.000 Lumen. Nach einigen tausend Betriebsstunden sind davon oft nur noch 70 bis 80 Prozent übrig.
Mit 30.000 Lumen bei 150 Watt ersetzt diese Leuchte eine solche Anlage eins zu eins und hat dabei Reserve, weil sie neu deutlich mehr Licht liefert als der HQI je hatte. Sie spart rund 300 Watt je Lichtpunkt. Bei niedrigeren Hallen oder engerem Leuchtenraster reicht oft schon die 120-Watt-Stufe. Prüfen Sie vor dem Austausch die Aufhängung, die Lichtverteilung und die vorhandene Elektroinstallation. Der Stromspar-Rechner auf dieser Seite rechnet das für Ihre Stückzahl durch.
Was ist ein Hallentiefstrahler, und ist das dasselbe wie ein High Bay?
Gemeint ist meist dieselbe Bauart. Hallentiefstrahler ist der ältere deutsche Begriff und beschreibt eine Leuchte, die von der Hallendecke nach unten strahlt. High Bay stammt aus dem Englischen und bezeichnet Leuchten für Deckenhöhen ab etwa 6 Metern, im Gegensatz zum Low Bay darunter. UFO-Leuchte ist die umgangssprachliche Bezeichnung für die runde, flache Bauform, wie sie dieser Artikel hat.
Wie schließe ich den Strahler an einen Dimmer oder Präsenzmelder an?
Der Netzanschluss läuft über Braun (L), Blau (N) und Grün-Gelb (Schutzleiter). Die Dimmung läuft über die zweite Leitung: Violett ist 1–10 V plus, Rosa ist 1–10 V minus. Diese beiden Adern gehen auf den Steuerausgang des Dimmers oder des Präsenzmelders, die Netzspannung bleibt davon getrennt.
Wenn Sie keine Dimmung nutzen, bleiben Violett und Rosa isoliert und unverbunden. Die Leuchte läuft dann auf voller Leistung.
Bei größeren Gruppen empfiehlt sich ein Schütz für die Netzspannung, weil der Einschaltstrom mehrerer Netzteile die Kontakte eines einfachen Schalters überlastet. Die Installation gehört in die Hand einer Elektrofachkraft.
Welche Lichtfarbe ist für eine Lagerhalle geeignet?
4000 K Neutralweiß ist für Lager, Werkstatt und Produktion die übliche Wahl. 5000 K wirkt klarer und tageslichtnäher und ist interessant, wenn im Bereich Sichtprüfungen stattfinden. 6000 K ist deutlich kühler und wird vor allem dort eingesetzt, wo ein technisches Lichtbild gewünscht ist.
Ist die Leuchte für den Außenbereich geeignet?
IP65 bedeutet staubdicht und geschützt gegen Strahlwasser aus allen Richtungen. Unter einem Vordach, in einer Wasch- oder Durchfahrthalle ist der Einsatz damit möglich. Für frei bewitterte Montage ohne Überdachung ist eine UFO-Leuchte dieser Bauart nicht gedacht, unter anderem weil sich Wasser auf der waagerecht liegenden Kühlfläche sammelt.
Unsicher bei Anzahl, Leistung oder Lichtfarbe?
Schicken Sie uns einen Grundriss mit Maßen, die Deckenhöhe und eine kurze Beschreibung der Nutzung. Wir sagen Ihnen, wie viele Leuchten Sie brauchen und wie sie hängen sollten.
- Persönliche Beratung, gut erreichbar
- Lichtplanung mit DIALux auf Anfrage
- Seit 2014 Erfahrung mit Hallen für Produktion, Lager, Sport und Events
Alle Angaben nach Herstellerdatenblatt der Serie HBL03, Stand 2026. Lichtstromangaben mit einer Toleranz von ±10 %. Die Angaben zu Lichtfarbe, Einsatzbereich und Planung ersetzen keine projektbezogene Beleuchtungsplanung.
